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Allgemeine Informationen

Hier finden allgemeine Informationen zu ihrem Spitalaufenthalt und relevanten Themen rund um Ihre Operation zum Download. Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

  • Allgemeine Informationen zum Spitalaufenthalt+
  • Allgemeine Operationsrisiken+

    Hier finden Sie allgemeine Informationen zu Operationsrisiken, wie sie bei jeder Operation auftreten können sowie unsere spezifischen Aufklärungsbögen für die häufigsten Eingriffe zum Download. Weiterführende Informationen sind auch in unseren Broschüren zum Thema Knie- und Hüftprothese enthalten. In unseren Broschüren zum Thema "Optimal Recovery" unter "Knie" und "Hüfte" finden Sie zudem unsere weitergehenden Ansätze, um Komplikationen zu vermeiden und den Erfolg der Operation breit abzusichern.

  • Anästhesie und Analgesie+

    Eingriffe am Kniegelenk kann man grundsätzlich in Allgemeinnarkose (Vollnarkose) oder auch in einer Teilnarkose (Spinalanästhesie) durchführen lassen. Das genaue Narkoseverfahren besprechen Sie bei Eintritt mit dem Anästhesisten (Narkosearzt). Ihr Wunsch wir wenn irgend möglich berücksichtigt, manchmal sprechen medizinische Gründe für das eine oder andere Verfahren. Aus unserer chirurgischen Sicht favorisieren wir die Allgemeinnarkose, da hierbei Ihr Blutdruck besser kontrolliert und eingestellt werden kann, was die Blutung während der Operation verringert. Ausserdem kann man Sie nach der Operation rascher mobilisieren und muss nicht erst auf die Wiedererlangung der ganzen Kraft in den Beinen nach Teilnarkose warten.

    Eingriffe an der Hüfte führen wir grundsätzlich nur Vollnarkose durch. Für unsere minimal-invasive Operationstechnik mit Verdrängung der Abspreizmuskulatur ist eine vollständige Relaxierung der Muskulatur notwendig, um den Gewebeschaden zu minimieren. Die Relaxierung betrifft auch Ihre Atemmuskulatur, was die Notwendigkeit der Allgemeinnarkose erklärt. Mit der Spinalanästhesie wird die Muskelrelaxierung häufig nicht vollständig erreicht,

    Bei allen ambulanten Eingriffen (Knie-Arthroskopien) ist eine Vollnarkose unbedingt zum empfehlen. Nur so kann man Sie rasch nach der Operation wieder auf die Beine stellen, sodass Sie das Spital problemlos am Operationstag verlassen können.

    Die Anästhesisten sind für die früh postoperative Schmerztherapie verantwortlich. Sie stellen für Sie ein Behandlungsschema zusammen, das dann im Verlauf stetig angepasst und aktualisiert wird. Sie erhalten eine Basistherapie mit regelmässigen Schmerzmedikamenten mit entzündungshemmender Wirkung und haben zusätzlich die Möglichkeit , bei Bedarf beim Pflegepersonal Reservemedikamente abzurufen. Nach Knieprothesen kommt während den ersten 48 Stunden zusätzlich meist eine Schmerzpumpe zum Einsatz, über die Sie Ihren Schmerzmittelbedarf selbstständig steuern können. Schmerzkatheter zur direkten Betäubung auf die Hauptnerven des Beins sind nur in seltenen Fällen notwenig und sinnvoll, da sie immer auch die Mobilität einschränken. Sie finden nur in speziellen Fällen Anwendung, beispielsweise bei Medikamentenunverträglichkeiten. Für die richtige Einstellung der Schmerztherapie werden Sie mehrfach täglich nach Ihrem Schmerzniveau auf einer Skala von 1-10 gefragt. Es ist das Ziel, dass der Ruheschmerz unter 3-4 liegt und der Bewegungsschmerz nicht über 5 Punkten.

    Zusätzliche Informationen zum Thema haben wir Ihnen auch in einem Download zusammengestellt.

  • Angst vor der Operation? Eigenhypnose hilft!+

    Eine Operation mit oder ohne Bewusstseinsverlust während der Narkose macht Angst. Die meisten Menschen haben deshalb vor operativen Eingriffen Angst. Die Ängste können durch Medikamente, welche die Anästhesisten vor der Operation verordnen, reduziert werden. Falls Ihnen das nicht genügt, bietet Herr Werner Nink, Anästhesiepfleger im Salem-Spital, individuelle Kurse in Eigenhypnose an. Für diese Schulung müssen Sie finanziell selber aufkommen und einige wenige Termine 3-4 Wochen vor der Operation vereinbaren. Meistens begleitet Sie Herr Nink dann auch am Operationstag.

  • Physiotherapie+

    Nach orthopädischen Eingriffen (Gelenksersatz, Kreuzbandrekonstruktion und weiteren Operationen) oder bei akuten Beschwerden des Bewegungsapparates, ist eine optimale Rehabilitation von grosser Bedeutung. Optimale physiotherapeutische Massnahmen können Ihre Schmerzen lindern, Funktionsstörungen beseitigen, die Gelenksfunktion wiederherstellen und Ihren Rehabilitationsprozess positiv beeinflussen. Ihre persönlichen Ziele werden in der Physiotherapie individuell und basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen geplant und umgesetzt.

    Sie erhalten von uns bei Austritt aus dem Spital eine Physiotherapie-Verordnung. Die Therapie sollte idealerweise in der ersten Woche nach Austritt aus dem Spital begonnen, bzw. fortgeführt werden. Deswegen macht es Sinn, wenn Sie vor der Operation Ihre Physiotherapie zu kontaktieren und erste Termine festzulegen. Verordnungen zur Fortführung der Therapie nach den ersten 9 Sitzungen erhalten Sie in unserer Praxis.

    In den letzten Jahren hat sich das Konzept der Prä-Rehabilitation bewährt. Damit ist ein Beginn der Physiotherapie schon vor der Operation gemeint, um Sie optimal auf die Operation und die Nachbehandlung vorbereiten zu können. Gerne stellen wir Ihnen bei Vereinbarung eines Operationstermines auch hierzu eine Verordnung aus. Unmittelbar im Anschluss an die "Optimal Recovery" Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, in einer Gruppentherapie für den Eingriff vorbereitet zu werden und können gleich auch Therapeuten der Physiotherapie im Salem-Spital näher kennen lernen.
    In Zusammenarbeit mit dem Team der Physiotherapie im Salem-Spital haben wir ein Behandlungsschema der prä- und postoperativen Rehabilitation aufgebaut, von dem Sie profitieren können. Die Physiotherapeuten im Haus sind darauf spezialisiert, Sie auf Ihrem Weg zurück in den Alltag zu unterstützen. Neben dem Therapiebetrieb wird Patienten und Interessierten die Nutzung eines vielfältigen Angebots im Bereich Therapie, Training und Prävention durch das SALEM TRAINING geboten. Sie finden hier eine persönliche und professionelle, auf Sie abgestimmte Betreuung in angenehmer Atmosphäre und enger Zusammenarbeit mit articon.

    Eine spezielle Trainingsbroschüre des Physioteams des Salem-Spitals finden Sie hier zum Download mit den notwendigen Kontaktinformationen.



    Unsere Patienten dürfen den Physiotherapeuten oder die Physiotherapiepraxis natürlich frei wählen. Wichtig bei der Wahl des Physiotherapeuten ist auch eine gute Erreichbarkeit von Zuhause, gerade wenn man nach einer Operation nur eingeschränkt mobil ist. Wir beraten Sie bei Bedarf gerne!